„sehr gut gefallen!“

Im September haben wir unser Projekt Fairvelo beim „Ideenwettbewerb“ Velotal Rheintal eingereicht. Unter anderem hatten wir in den Bewerbungsangaben festgehalten, dass wir Fairvelo nicht gewinnbringend Betreiben und weiters hatten wir angegeben, dass wir ein mögliches Preisgeld in das Projekt Re-investieren würden um damit der Vorarlberger Öffentlichkeit noch ein weiteres E-Cargobike anzubieten, denn wie könnte man das Preisgeld besser nutzen?

„Nutzer:innen erhalten eine hochwertige Dienstleistung zu einem leistbaren Preis von 1-2€/h, da die
Anschaffungkosten größtenteils von Sponsoren getragen werden und Fairvelo als Non-Profit
Projekt dem Gemeinwohl verpflichtet ist.
Als weiterer Mosaikstein im Mobilitäts-Angebot soll Fairvelo die Abhängigkeit vom privaten
Kraftfahrzeug reduzieren. Wer nicht nur eine Bus/Bahnhaltestelle, sondern auch eine Fairvelo
Station und einen Carsharing Standplatz in der Nähe hat, kann für jeden Weg das passende und
umweltschonendste Fahrzeug wählen.“

Nun haben wir eine Antwort vom Energieinstitut Vorarlberg erhalten, welches im Auftrag des Landes Vorarlberg den Ideenwettbewerb, den Radius Fahrradwettbewerb etc. durchführt.

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wir danken dir für deine Einreichung beim Ideenwettbewerb Velokultur Rheintal 2022.

Eine fachkundige Jury hat sich Mitte November eingehend mit den insgesamt 22 bei uns eingelangten Ideen auseinandergesetzt.

Das Projekt „Fairvelo Cargo Bike Sharing“ hat den Jurorinnen und Juroren sehr gut gefallen!

Laut Ausschreibung des Wettbewerbs waren jedoch nur Ideen zugelassen, die nicht gewinnorientiert sind.
Du hattest angegeben, ein mögliches Preisgeld für die Anschaffung weiterer Räder, die dann vermietet werden, zu verwenden.
Es war daher leider nicht möglich, dein Projekt zu unterstützen.

2023 wird es eine Neuauflage des Ideenwettbewerb Velotal Rheintal geben.

Es würde uns freuen, wenn du erneut einreichen würdest.
Denkbar wäre z.B. ein Aktionstag mit Möglichkeit zum Testfahren deiner Cargo Bikes oder ähnliches.  

Die vielen Einreichungen haben gezeigt, dass mehr und mehr Menschen einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten wollen.
Fairvelo ist ganz in diesem Sinne ein großartiges Angebot!
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Wir können sehr gut nachvollziehen, dass unser Projekt Fairvelo der Jury „gut gefallen“ hat.
Wie sie zum Schluß kommt, dass Fairvelo gewinnorientiert sein soll, können wir leider nicht nachvollziehen. Angesichts des Finanzierungsmodell mit öffentlichen und privaten Partnern bzw. Sponsoren und einem Preismodell von 1-2€/h müsste offensichtlich sein, dass diese Unternehmung nicht auf einen monetären Gewinn abzielt, sondern, dass es so wie in den Bewerbungsunterlagen dargelegt, darum geht, die Mobilitätswende voranzubringen.


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STATEMENT von Fairvelo Gründer Eric Poscher-Mika:

Als Gründer und Geschäftsführer von Fairvelo sehe ich mich daher gezwungen, hier nochmal öffentlich festzuhalten:

Fairvelo ist und bleibt auch 2023 und darüber hinaus ein nicht gewinnorientiertes Projekt.

Fairvelo versteht sich als „Social Business“ und weiterhin dem Gemeinwohl und der klimafreundlichen Mobilitätswende verpflichtet bleiben.

Die Kosten und Einnahmen von Fairvelo werden jedes Jahr in einem Bericht transparent dargelegt*.

Ich möchte hiermit nochmal allen UnterstützerInnen, Sponsoren und den mittlerweile über 200 NutzerInnen von Fairvelo E-Cargobike Sharing danken die uns bisher schon unterstützt haben und die gezeigt haben, dass ein Bikesharing Angebot in Vorarlberg durchaus zeitgemäß ist und auf Nachfrage stößt! VIELEN DANK!

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Wir bleiben dran und werden den Service weiter verbessern! Wir suchen weiterhin nach Sponsoren für die neuen Räder, die ab Anfang 2023 die Fairvelo Flotte vergrößern werden, damit wir die Autoabhängigkeit weiter reduzieren können!

*Dafür schreiben wir demnächst eine Teilzeitstelle aus, Initiativbewerbungen sind willkommen.

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